Sekundärrohstoffe in Deutschland

© ifeu / Studie Sekundärrohstoffe in Deutschland

Die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen steigt seit Jahrzehnten immer weiter an. Eine verstärkte Kreislaufführung von Rohstoffen über das Recycling von Abfällen aber auch über die Wiedernutzung von Gütern kann den Druck auf Primärrohstoffe mindern. Im Auftrag des NABU hat in dieser Studie das Institut für Energie- und Umweltforschung die Sekundärrohstoffnutzung in Deutschland untersucht. Der Fokus der Studie liegt auf Indikatoren zur Messung der Kreislaufwirtschaft. Ferner wird der Indikator Substitutionsquote untersucht, mit dem die tatsächlich eingesetzte Menge Sekundärrohstoffe als Anteil aller genutzten Primär- und Sekundärrohstoffe gemessen wird. Im Rahmen der Studie werden zudem Vorschläge erarbeitet, wie ausgehend von aktuellen Messungen der Circular Material Use Rate (CMU), ein gängiger Indikator für die Kreislaufwirtschaft in Europa, und des Indikators „direct and indirect effects of recovery“ (DIERec) eine gesamtwirtschaftliche Substitutionsquote ausgestaltet und erhoben werden kann.

Quelle: Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2021) Sekundärrohstoffe in Deutschland.

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